12von12 Oktober

Claretti @tastesheriff hat mich gestern mit Ihrer provakanten Frage „Möchtet ihr oder nicht?“ an die tolle Aktion von @draussennurkaennchen erinnert.

Man dokumentiert mit 12 Fotos am 12ten seinen alltäglichen Tagesablauf.

Here we go:

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@mein-abgeordeter-hetzt bei @fraupiepenkoetter auf Instagram entdeckt, ungläubig gestaunt, ausprobiert und weitergesagt … #gutesgehörtweitergesagt. Mein Beitrag zur politischen Bildung.

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Mein Weg zur Entspannung im doppelten Sinne! Jeden Freitag bei der wundervollen Dolly im Yo-Hilpoltstein

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Nach Yoga kommt Hausarbeit: Stellvertretend die Wäsche. Und bei dem phantastischen #goldenenoktober kann man sie noch im Garten aufhängen.

Dabei habe ich an den bereits geschnittenen Sträuchern

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Himbeeren gefunden. Vom Strauch gleich in den Mund!

Auch gefunden … Beim aufräumen. Schon lange im Haus …

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wurde die Sirene jetzt mit Batterien aktiviert. So wie sie ertönt müssen die Jungs die herumliegenden Socken einsammeln. MrX fand die Socken-Alarm-Sirene allerdings nicht so lustig wie ich. *

Während ich die

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Kirschtomaten abgeerntet habe blieb der Hund

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brav im Flur.

Die

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Dahlie blüht so wunderschön .

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Nach getaner Arbeit kurz die Füsse hochlegen, Pause mit SocialMedia.                                    Dann ging es mit der schnöden Hausarbeit weiter, aber statt die Näh-Ecke aufzuräumen habe ich

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einen UFO-Schal fertig genäht.

Die Küche blieb kalt, nach dem Anruf vom Metzger unserer Vertrauens.  Heute ist

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Spare-Rips satt im Bistro.

Nicht die Regel aber eine wohlschmeckende Ausnahme:

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Gin o’clock als Gute Nacht Hupferl.

Das war er mein 12. Oktober – Danke für’s gucken

Eure Claudia

*Nachtrag: WANTED !!!! Die Sirene ist seit heute morgen (13.10.2018) verschwunden! In welchem Zimmer die wohl wieder auftaucht 🙂

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Nachhaltig, wie geht das?

 

Lange (seit Oktober) dümpelte der Beitrag schon in den Entwürfen.

Damals hat mich die  #nachhaltigwerden #Challenge auf Instagram initiert von @mamadenkt, @ichlebejetzt1 und @runzelfüsschen sehr nachdenklich gemacht.

Ich habe nur verfolgt und nicht teilgenommen. Allerdings haben die Bilder, die Gedanken und Kommentare nachhaltig bei mir etwas verändert!

Natürlich habe ich mich schon früher mit unseren Konsum, Abfall &  Einkaufs-Strategien auseinander gesetzt. Leider stößt man immer an Grenzen bzw. muss abwiegen welcher Nachteil tragbarer ist (Wähle zwischen Pest und Cholera…).

So sieht Nachhaltigkeit jetzt bei uns aus:

Haushalt/Reinigung: 

Küche/Bad

ich putze mit Bakterien. Ja richtig: B a k t e r i e n . Aufsprühen, kurz einwirken lassen und mit nassem Lappen drüber wischen. Was uns in der Werbung von den konventionellen Putzi’s versprochen wird, funktioniert hier.

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-Reiniger wird selbst gemacht:

250ml Wasser + Spiritus, 2 – 3 TL Apfelessig (nach Verschmutzungsgrad)

Quelle: „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“ / smarticular.net

Waschen

Ihr könnt nicht glauben, wie mich Waschmittelkauf gestresst hat:  Diese Auswahl, diese Versprechen, diese Chemie!

Jetzt mach ich mein Waschmittel selber:

je 100g Spülmaschinensalz , Kernseife und Zitronensäure

je 150g Soda und Natron

10-20 Tropen ätherisches Öl

Quelle: „Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“ / smarticular.net

Abfall

Tüten kaufen, um sie wegzuwerfen -> Mülltüten. Das geht bei mir nicht in den Kopf.  Lange Zeit habe ich sie aber auch benutzt, weil ich einfach keine Alternative kannte.

Jetzt habe ich eine waschbare Mülltüte und der Mülleimer wird nach Entleerung im Garten mit dem Schlauch ausgespritzt.

Papier

wird doppelseitig benutzt. Entweder gleich im Duplex-Modus ausgedruckt oder die Rückseite als Mal- und Bastelpapier für das Kind, Notizen- oder Einkaufszettel benutzen.

Die Rolle „Zewa“ sucht man bei mir vergeblich. Es wird mit Lappen auf- und mit  Geschirrtuch nachgewischt.

-Taschentücher

brauchen wir erstmal auf. Ich habe in der Vergangenheit so viele Packungen gekauft und wir benötigen (Gottseidank) ganz selten welche. Dann wird auf Stofftaschentuch umgestellt. Ich plane eine Taschentuch-Tasche zu nähen, in der ich 2 Fächer habe. Ein Fach für „unbenutzt“ und das andere mit Wachstuch für „benutzt“.

Mobilität

Auto

Kleine Wege zu Fuß versuche ich schon immer. Hier in der Kleinstadt ist alles innerhalb von 20 Minuten zu erreichen und wenn ich den Hund gleich mitnehme, spare ich sogar Zeit. Mit dem Rad zur Arbeit, einfach circa 12 km, werde ich 2 Tage in der Woche probieren. Nichtsdestotrotz benötige ich ein Auto, der öffentliche Nahverkehr ist in unserer fränkischen Pampa sowas von nicht vorhanden. 15 Kilometer Autofahren, um auf die Öffentlichen umzusteigen, macht für mich selten Sinn. 

Einkaufen

Kleidung:

wenn was Neues einzieht, kommt was Altes weg

Die Regel hilft beim Ordnungshalten sowie auch bei der Entscheidung, ob ich das jeweilige Kleidungsstück wirklich brauche.

Die aussortierten Sachen werden verkauft. Mamikreisel oder Kleiderkreisel sind da ganz gute Plattformen.

*Hier ist ein Post in Planung.  Also falls es Euch interessiert, einfach mal in den Kommentaren bemerkbar machen …

Sonst wird gerne auch recycelt. Alte Jeanshosen werden Taschen, alte Socken finden Ihre neue Verwendung als Einlage in Kissen und/oder Stofftieren (selbst genäht, natürlich) und aus den Motiven einiger T-Shirts plane ich eine Decke zu nähen.

Lebensmittel:

viel selber machen! Seitdem ich die teure „Wundermaschine“ habe, wird kein Brühwürfel mehr gekauft, sondern Brühpaste selber gemacht.

Genauso wie Semmelbrösel, Knödelbrot, Pudding, Zitronenschale und vieles mehr.

Schon in den 90er Jahren habe ich die Umverpackung in den Supermärkten und Discountern gleich entfernt und da gelassen heute geht es mit Glasschüssel zum Metzger und Jute-Beutel zum Bäcker. Ein kleiner Beutel, für Spontankäufe, ist immer in der Handtasche.

Obst/Gemüse kaufe ich am liebsten lose auf dem Bauernmarkt. Der  ist zwar  15km entfernt und dadurch nur mit dem Auto erreichbar, aber ich verbinde das mit Yoga und dann relativiert sich der Weg wieder.

Milch & Jogurt wird uns vom Milchhof geliefert (Leider in Plastik dafür aber Mehrweg- behälter). Zukäufe werden in Glasflaschen im Supermarkt oder der Milchtankstelle gemacht.

Der nächstgelegene Unverpacktladen „Hero Zero“ in Nürnberg wurde von mir begutachtet. Aber da 50 km einfach zu weit sind, um nachhaltig zu sein, kommt es generell nicht in Frage.

Da kaufe ich regionalen Produkte zwar verpackt, aber zu Fuß erreichbar im Hainmühle- Mühlenladen.

Last but not least und ganz wichtig:

nur das kaufen, was auf dem Einkaufszettel steht

So wie geht bei Euch Nachhaltigkeit? Habt Ihr Euch schon Gedanken gemacht, habt Ihr vielleicht noch Tipps für mich? Einfach in die Kommentare schreiben, ich freue mich wenn wir gemeinsam die Welt noch ein bisschen besser machen

Eure Claudia

Hello December – Hallo Dezember

Die wilde stade Advents- und Weihnachtszeit beginnt. Vielen Erwartungen statt Besinnlichkeit trete ich entgegen mit meiner Bucket List:

Gelassenheit: Erwartungen anderer muss ICH nicht erfüllen. Ich KANN wenn ich möchte, aber ich MUSS nicht!

Am Freitag habe ich das erste Mal im Yo „Hatha Yoga“ mitgemacht.

YOGA: freitags o9:oo Uhr  – fester Termin

und danach einkaufen auf dem Bauernmarkt. Wenn Ihr mehr zu Yoga wissen wollt, schreibt es einfach in die Kommentare, dann gibt es einen extra Post.

Nachhaltigkeit: durch „selbermachen“

Auch hier wird es noch einen eigenen Post geben, wie ich was mache, umsetze und was, für mich, keinen Sinn macht.

Mädelsabend

Drei Mädels – 1 Termin eine Herausforderungen im Dezember. Aber wir haben es geschafft! Freitag der 15.12.2017 wird gebummelt, eventuell shopping, aber auf jeden Fall gut geessen.

Plätzchen backen

für den Schulbasar und naschen. Süßigkeiten kommen diesen Monat aus dem Adventskalender oder aus dem Backofen.

Weihnachten ohne Stress

wir feiern mit Opa, Schweinbraten, Semmelklößen und … vielleicht ändert sich das Essen noch, aber auf jeden Fall klein und überschaubar. Am 1 Weihnachtstag geht es in der Früh los nach

Competa – Andalucia – Espania

ca. 2500 km Autofahrt in den Urlaub zu Freunden. Und da wir erst im neuen Jahr wieder kommen verzögert sich der Rückblick und die Bucket-List Januar oder fällt ganz aus. Mal sehen …

Jetzt wünsche ich Euch erstmal

  • eine stade Zeit
  • keine Weihnachtshektik
  • mit Erwartungsrennerei. Was wir wollen steckt in UNS, nicht im Handy, Fernseher, Zeitung, Werbung, oder oder
  • genießt die Zeit mit Familie und/oder Freunden
  • singt laut Weihnachtslieder
  • und tanzt einfach mal bei schlechter Laune !

Das sind auch meine Wünsche / Tipps für mich

Eure Claudia

Hau‘ endlich ab November

Ich hatte für den November kein Bucket-List gemacht. Nach dem chaotischen Oktober wollte ich eigentlich nur einen ruhigen November verbringen, bevor die wilde stade Zeit (Advent und Weihnachten) los geht. Leider war der Chaos-Gott immer noch der Meinung, das ich wohl Kapazitäten frei hätte! Der November war unorganisiert, nichts klappte und ehrlich: ich bin froh das er vorbei ist und nicht mehr wieder kommt.

Aber trotzdem eine kleine Rückschau mit Erkenntnissen:

Angefangen hatte der November ja eigentlich ganz gut: Im Spreewald beim campen. ABER hier habe ich die elektrische Zahnbürste im Waschraum stehen lassen…. Die wurde uns zwar vom Campingplatz zugeschickt, aber wir mussten € 10,00 dafür löhnen und zwei Wochen warten!

Dann der Termin beim Orthopäden. „Sie kommen mit der Bandage zurecht“ dann passt es ja. NEIN! Nichts passt, wenn ich mein Knie ständig unterstütze, machen die Muskeln doch auch noch schlapp …. Aber hier kam dann von seiten des Arztes nur:  Natürlich wenn SIE WOLLEN kann man operieren, aber erst nächstes Jahr. NEIN ich will nicht operiert werden. Ich möchte Möglichkeiten, wie ich meinen Meniskus in den Griff kriegen kann. Krankengymnastik, Massagen, Übungen, irgendwas! Ich hätte schreien können, aber der Herr Doktor war schon aus dem Zimmer raus …  Also dann laufe ich nicht, sondern walke. Mache keine Ballsportarten (mache ich sowieso nicht) und keine Drehbewegungen (im täglichen Run eine Herausforderung). Ob ich im Winter Skifahren kann, wird sich herausstellen. Echt jetz – Ich bin gefrustet!

Und weil der Tag schon so „erfolgreich“ war, habe ich beim Parken für den Einkauf im Bioladen einen Zahlschein von € 19,90 bekommen. Ich habe vergessen die Parkscheibe einzulegen. Die Firma „Fairparken“ hat hier wohl eine lukrative Einnahmequelle entdeckt und bietet Parküberwachung auf Kundenparkplätzen an. Ich habe mich aufgeregt, kurz telefoniert und dann die 20,- € gezahlt.

Erkenntnis Nr. 1 : generell werde ich bei Läden, die diese Firma beauftragt haben nichts mehr kaufen! Erkennen geht ganz leicht: an den Schildern auf dem Parkplatz!

Eine Arzt-Taxi-Fahrt meiner Mutter verschaffte mir einen tollen Spaziergang an den Pegnitzauen in Nürnberg, den Erwerb einer Bluse und den Einkauf im unverpackt Laden „Zero Hero“. Über den nachhaltigen Einkauf bin ich mir, ehrlich gesagt, immer noch nicht so richtig im Klaren … Ich hatte die naive Meinung, das wenn man Verpackung weg lässt, der Preis billiger oder zumindest gleich ist …

Erkenntnis Nr. 2: Ich bleibe regional! Im Wohnort mit Mühlenladen, Metzger, Produkten im Glas oder ohne Verpackung aus Supermärkten sowie in naher Umgebung mit Bauernmarkt und Milchautomat.

Und wenn mal was mit Verpackung gekauft wird, geht die Welt nicht unter.

Ohne Plastiktüten kam ich vom Stoffmarkt in Fürth auch nicht nachhause …   Der Rucksack war zu klein und/oder die Stoffausbeute zu groß.

Da der Kopf beim nähen und walken nicht frei wird wie beim laufen, habe ich (wieder) mit Yoga angefangen. „Do it youself“ vor dem Fernseher mit der tollen Mady Morrisson. Aber

Erkenntnis Nr. 3: Ich brauche Hilfe von außen und auch den Kontakt zu Gleichgesinnten.

Das wird im Dezember angegriffen.

Weil Nachhaltigkeit immer noch ein großes Thema ist, habe ich versucht Aus-rangiertes zu verschenken. Die Fressnäpfe waren sofort weg, die Tassen will keiner. Andere Sachen liegen hier noch und warten fotografiert zu werden. Auch hier fehlt mir Zeit und Muße. Ich muss einen Weg für MICH finden.

Erkenntnis Nr. 4: Richtig und Falsch gibt es nicht, da jeder andere Prioritäten und Bedürfnisse hat.

Ab hier (ca. Mitte November) war der Monat dann nur noch grau, blöd, voller Missverständnissen und Streitigkeiten. Ich fühlte mich unverstanden und nicht ernst genommen in meinen täglichen Bemühungen. Irgendwann brach der Gefühls-Vulkan aus. Diesmal traf es die Steuerberaterin, mit der ich auch eng befreundet bin. Der Ausbruch, die Art wie ich die Probleme vorgebracht habe tut mir sehr leid. Eine Lösung hat es nur bedingt gebracht. Hier muss nochmal geredet werden. Allerdings fühle ich mich momentan der Situation nicht gewachsen. Auch meine Familie musste einige Launen einstecken, da ich nicht über Kleinigkeiten hinwegsehen konnte.

Erkenntnis Nr. 5: Den richtigen Ton/Weg „Dinge“ anzusprechen muss ich lernen! Im ruhigen Ton fühle ich mich nicht ernst genommen und wenn ich laut werde, kann man mich nicht mehr ernst nehmen!

Ihr seht, viele Erkenntnisse und bei einigen muss auch noch was passieren. Daher folgt gleich nach diesem Post meine Bucket List für Dezember

Ich kremple mein Leben um, mache alles anders, besser !!!

Eure Claudia

12 von 12 – November

nach einer Idee von Caro „Draußen nur Kännchen!

Ein grauer Sonntag im November.

Eigentlich ein perfekter Tag, um sich auf dem Sofa einzukuscheln. Aber das wäre nicht unser Leben und auch langweilig. Obwohl 12x Sofa aus verschiedenen Stellungen, mit Essen, ohne Essen, Fernseher an/aus, Buch in der Hand, Socken an/aus …

Ich könnte weiter spinnen oder Euch die nackte Wahrheit über den grauen Sonntag zeigen:


Der Hund weckt uns um 6:30 Uhr mit Würge-Geräuschen also erst Gassigehen

und dannKAFFEE


Kopf auslüften (der Hund will nicht mit) 10 km Walken – yeah es „geht“ wieder im wahrsten Sinne des Wortes wieder. 


Ein kleiner Moment Achtsamkeit währen des Walkens – sehr ihr den Regentropfen? 

Als ich nach Hause komme, geht es Emmi the Springer leider nicht besser, der ♥-Mann wirft die Tierklinik in den Raum, nachdem unsere Tierärztin telefonisch nicht erreichbar ist. Logo ist ja Sonntag.

Also schnell fertig und auf den Weg gemacht.


Wartezimmerimpressionen und der Versuch graue Gedanken zu verscheuchen. Vor 2 Jahren konnten wir leider nur einen toten Hund mit aus der Klinik mit nachhause nehmen. Es tut immer noch weh!


Aber es ist „nur“ Husten! Jetzt Schleimlöser und Antibotika (ich muss dringend Leberwurst kaufen).


Ach ne, manchmal scheint MrX ja doch zuzuhören. Jedenfalls hat er Emmi jetzt ein Buffer umgebunden und eine Mütze aufgesetzt.


Krümelmonster in the house …


Und dann geht es mit dem Auto nochmal los. Heute bleibt die Küche kalt, wir fahren in den Ruppmannsburger Hof.

(Leider kein Foto vom köstlichen Truthahn in Curry mit Gemüsereis, weil mir das auf dem Dorf zu peinlich ist, das Essen zu fotografieren). Aber seid Euch sicher: es war lecker!

Novemberromantik bei der Abendgassirunde


Und Tee-Sprüche als Wort zum Sonntag

Viel DOG-Content heute an diesem grauen Sonntag, an dem ich mich am liebsten auf dem Sofa eingemummelt hätte.

Das mache ich jetzt und streite mit dem ♥Mann: Tatort oder nicht!? Und Ihr so?

Danke für’s gucken und Eure Herzen. Kommt gut in die neue Woche

Eure Claudia

 

 

 

 

 

Tschüss Oktober

Lieber spät als nie … mein Oktober Rückblick.

Wer mir auf Instagram folgt, hat meine Oktober Bucket List eventuell gelesen:

1. Kindergeburtstag überleben

überlebt und es war super!

5 Freunde plus das Geburtstagskind im Wonnemar Ingolstadt! Die Jungs waren klasse!  Trotz „ich habe meinen Spind-Schlüssel verloren“, blutigen Zehen, verschütteter Limo, Chorgesängen auf der Hinfahrt und immer das selbe Lied auf der Rückfahrt. Es hat Spaß gemacht!

2. Tierarzt Fäden ziehen

war leider nicht so einfach.  Den dieser eine Faden der gezogen werden sollte, war verschwunden. Dafür mussten alle anderen Fäden die eigentlich vergehen sollten, wieder aus dem Bauch heraus operiert werden.

Emmi, unsere Englisch Springer Spaniel Hündin hatte nach der Kastration 3 Löcher im Bauch. Ein großes und zwei kleine. Das eine Loch konnte getackert werden und ist auch sofort zugewachsen. Die anderen beiden sind dabei …

Das ganze hat mir 2-3 Tierarzttermine die Woche beschert. Jetzt sind wir bei 1x die Woche ….

3. erste Übernachtung im Bus

Im Dunkeln und mit Regen …. da wir viel zu spät losgekommen sind, haben uns entschlossen, nicht im Bus zu kochen, sondern essen zu gehen.

Dann hat es angefangen zu regnen und morgens hatte es noch nicht aufgehört, so sind wir in ein Cafe frühstücken gefahren.

Ich würde mal sagen, das war die Generalprobe! Dann wird die Premiere grandios …

4. Foodtrucks-Parade bei uns im „Dorf“

Nett,  aber nicht umwerfend und nicht mal ein Foto wert.

5. Indian Summer Kanufahrt

entfällt wegen Meniskus Schaden. Obwohl das Wetter hier wirklich einen Indian Summer raushaut.

6. laufen solange die Füße tragen

entfällt wegen Meniskus-Schaden

7. erste Sitzung Elternbeirat

mit dem Schriftführer-Posten für mich

8. 100km laufen

entfällt, wegen Meniskus-Schaden

9. nähen (Geschenk-Schal, Kissenbezüge)

Der Geschenke-Schal ist fertig, die Kissenbezüge warten. Dafür habe ich die tollen Kissen von @hamburgerliebe und @allesfürselbermacher genäht und gebastelt.

10. Erste Ausfahrt mit Karl in den Herbstferien

Das mit Brückentag verlängerte Wochende zu den Feiertagen ergaben 5 Tage Spreewald . Hier haben wir das  Geburtstaggeschenk von MrX eingelöst: 1 Tag im “ Tropical Island“.

Ein Reisebericht folgt …

 

Ausserdem war da noch:  Die Nürnberger Fischtage

 


Ein Ausflug mit meiner Mutter nach München zum MRT bzw CT

und ein Spaziergang zu den Kalkterrassen bei Greding

Das war er , mein goldener Oktober. Teilweise anstrengend für die Seele, nicht laufen können/dürfen, dafür viele Arzttermine, haben mich Nerven und Geduld gekostet.

Aber auch gelernt wie wichtig es ist, zusammen zu halten und sich auf das Wichtigste zu konzentrieren.

Am Ende ist alle gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende!

Tschüss, Eure Claudia

Ein Tag in der Trophischen Insel

Wir hatten lange überlegt ….  Eigentlich ist das so gar nicht unsere Welt, aber das Kind hatte einen großen Geburtstagswunsch:     Tropical Island!

Eine künstliche Welt mit echten Palmen, eine riesige Halle voller Menschen mit verschiedenen Erwartungen. Die Einen wollen Entspannung, am Strand liegend chillen. Andere suchen Action im Wasser und bei den Rutschen und die Nächsten romantische Zweisamkeit in der Lagune …

Aber nochmal zurück spulen… Meine Recherche im Internet war nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Irgendwie kam ich an die Informationen, die ich wollte, nicht so richtig ran. Aber als ich „Unser perfekter Familientag im Tropical Island“  gelesen hatte, wusste ich zumindest, worauf ich mich einlasse und worauf ich achten sollte.

Und so sah unser „perfekter“ Tag im November 2017 aus:

Wir kamen um circa 7:45 Uhr an und konnten ohne lange Warteschlange mit unseren im Internet gelösten Tickets „einreisen“.

Unsere Exkursion startete im Irrgarten des Umkleidebereich zu unseren zugewiesenen Schränken.

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Spind-Irrgarten

MrX war blitzschnell in seiner Badehose und ich musste zusehen, das ich hinterher kam. Also erstmal Badeklamotte und die Frage: „Was nehmen wir alles mit rein?“  klären. Ich stopfte Kekse, eine Flasche Wassser, mein Handy in den kleinen Rucksack vom Kind und nahm Handtücher in die Hand.

Wir gingen direkt in die Südsee, wo wir auf einer „Insel“ nebeneinander 3 freie Strand-Liegen entdeckten. Diese wurden sofort mit unseren Handtücher „markiert“.  Die Jungs sprangen in’s Wasser, ich musste mich erstmal akklimatisieren, orientieren und auch ein bisschen fotografieren.

10 Minuten später war meine Ruhe vorbei: Die Jungs kamen enttäuscht zurück!

Die „Princess Moanna“ das Spiel-Boot für Kinder, der Rutschenturm, das Amazonia Gelände alles war noch geschlossen.

Okay, Plan-Änderung: Erstmal Entdecker-Tour! Im Regenwald „erforschten“ wir die Flamingos und  entdeckten den Tiger, dann schlenderten wir über den geschlossenen Shopping Boulevard vorbei am Tropino Kinderclub  zum Pasar Food Market, hier tobte gerade die Meute beim Frühstück. Es dauerte nicht lange und wir und auch MrX hatte eine ganz gute Orientierung.

Um 9:00 Uhr kam Leben in die Halle, man sah Kinder vorbei flitzen. Es öffnete das Kinderland und der Rutschenturm. Beides musste gleich ausprobiert werden. Während MrX auf einem Minicar um die Kletterspielanlage fuhr und die Ballkanone zum glühen brachte, haben der ♥Mann und ich im Tropino Club einen Kaffee getrunken.

Dann ging es ruuuutschen … Die Schlange an der „gelben“  war immer noch lang, also wurde erstmal die „grüne“ Rutsche ausgiebig berutscht. Allerdings nicht auf Bauch oder Knien! Das darf man nämlich nicht, wie die Badeaufsicht geschätzt jedes 2te Kind ermahnte. Dann stellten wir fest, das die Schlange der Reifenrutsche gar nicht sooo lang war. Hier muss man am Rutschenauslauf warten und die Reifen entgegennehmen. Das funkt eigentlich ganz gut! Ein Blick auf den Rutschenturm sagte uns, das die Belagerung der gelben Rutsche immer noch andauerte … es sollte den ganzen Tag andauern und wir hatten keine Lust uns für ca. 45 Minuten anzustellen.

Das Aussengelände „Amazonia“ öffnete um 10.oo Uhr und auch hier hatte sich eine viertel Stunde vor der Öffnung schon eine Schlange gebildet. Wir gingen circa eine Stunde später und bibberten in der Pool-Landschaft. Ein eisiger Wind ließ Kopf und Schultern schnell auskühlen. MrX war der Wind schnuppe … Er wollte rutschen und hier gab es eine Wellenrutsche die nicht umkämpft war.

Zum Aufwärmen verzogen der ♥Mann und ich uns in die Sauna Welt, MrX ging nochmals in den Tropolino Club (alleine, obwohl hier eigentlich die Aufsicht bei den Eltern liegt).

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in der Saunawelt

Die Saunawelt ist gemütlicher, hier ist es gedämpfter, leiser und da es Aufpreis kostet auch nicht so viel los. Wir machen einen Saunagang in der Baumsauna und ich hing ein wenig in einer Schaukel bis der ♥Mann mit MrX wieder kam. Dann machen wir uns auch hier auf Entdeckertour: Wirlpools, Schaukeln, natürlich verschiedene Saunen und mehr, aber das könnt Ihr alles hier nachlesen.

Weiter ging es zum Essen in den Pasar Food Market. MrX und der ♥Mann Pizza, ich asiatisches Buffet. Ich will nicht viel Worte verlieren, nur soviel: es ist für den durchschnittlichen Geschmack. Nicht schlecht, aber auch nichts spezielles.

Es stand noch der Whitewater River auf dem Programm. Ein 250m langer Strömungskanal, einzigartig in Deutschland, mit Niveauunterschied von bis zu 3 ½ Meter.  Nice, aber wer schon mal in der Natur Canyoning gemacht hat ….

Unser Fazit: für manche ein Traum – für uns nicht. Das Kind war natürlich schwer begeistert, obwohl es sich eigentlich nach kurzer Zeit schon gelangweilt hat. Die Rutschen und der Whitewater River sind ein relativ kurzer Spaß im Verhältnis zum anstehen.

Wir träumen von Korsika: Berge, Gumpen und Flüsse von der Sonne gewärmt und falls  das Kind noch Wasser braucht, ist ein Meer drumrum …

sonnige Grüsse aus der Affenhitze

Eure Claudia