Wenn Einer eine Reise tut …. Ausflug nach Bad Windsheim

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen …

Unter diesem Motto stelle ich nun unsere Ausflüge, Kurztrips und Urlaube.

Anfangen möchte ich mit unserer diesjährigen „Fahrt in’s Blaue“.

Kurz zur Erklärung: die Fahrt in’s Blaue machen wir jedes Jahr am 03.10 mit meinem Schwiegervater. Dem Geburtstag meiner verstorbenen Schwiegerma.

Da muss er auf andere Gedanken gebracht werden, nicht grübeln und sterben wollen.
Und so machen wir immer das, was meine Schwiegerma gar nicht gern gemacht hat:
                                                            wir fahren weg.

Also, alle Mann, Frau, Kind, Hund und Rollator in’s Auto: los gehts.
Dieses Jahr folgte uns dann noch das Auto von  unserem Neffen mit Verlobter.

Der „goldene Oktober“ machte seinem Namen alle Ehre und so strahlte die Sonne vom Himmel.

Es ging zum Freilichtmuseum nach Bad Windsheim, in dem mehrere Häuser aus unsere Gemeinde aufgebaut sind. Hier einige Impressionen:

Köblerhaus aus Schwimbach
und der Schweinestall aus Stauf
Köblerhaus aus Schimbach
Bauernhaus aus Reichersdorf
Dann füllen wir mal auf …
Bauernhaus aus Reichersdorf

 

Bei den letzten 2 Häusern weiß ich leider nicht wo die herkommen.
Aber das Köblerhaus und das Bauernhaus kommen aus unserer Marktgemeinde.
Das Bauernhaus wurde gerade erst letztes Jahr eröffnet und eingeweiht.
Mit Blasmusik und viel Tamtam, zwei Bussen aus unserer Gemeinde und viel wichtigen Leuten, wie zum Beispiel meinen Eltern 🙂
Unser 03.10. war ein wunderschöner sonniger Tag mit einem braven Kind und einen braven Hund. Das Mittagessen und der Kaffee hätten besser sein können, aber es soll ja noch ’ne Steigerung geben für’s nächstes Jahr!
Liebe Grüße – Eure Claudia
PS: Falls jemand ’nen Tipp für’s nächste Jahr hat, ich bin ganz Ohr 😉
Advertisements

Meine Zeit steht in deinen Händen

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
Sorgen quälen und werden mir zu groß.
Mutlos frag ich: Was wird Morgen sein?
Doch du liebst mich, du lässt mich nicht los.
Vater, du wirst bei mir sein.
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb
nehmen mich gefangen, jagen mich.
Herr ich rufe: Komm und mach mich frei!
Führe du mich Schritt für Schritt.
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
Es gibt Tage die bleiben ohne Sinn.
hilflos seh ich wie die Zeit verrinnt.
Stunden, Tage, Jahre gehen hin,
und ich frag, wo sie geblieben sind.
Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
        Text und Melodie: Peter Strauch
Vor ein paar Jahren traf ich ein alten Klassenkameraden auf dem Geburtstag einer Freundin.
Ein komisches Gefühl, wir sind 5 Jahre zusammen in einem Klassenzimmer gesessen und uns außerhalb aus dem Weg gegangen. Wir mochten uns nicht. Jetzt, nach 25 Jahren, saß man am Tisch, trank Kaffee, unterhielt sich und stellte fest: So blöd ist der/die andere ja garnicht.
Wir trafen uns bei der Freundin (seiner Schwester) an Geburtstagen, zu Silvester, einfach so zum Grillen.
Heute wurde Ihre Mutter beerdigt.
Wenn mir jemand vor 25 Jahren gesagt hätte, das ich bei der Beerdigung von Tom’s Mutter sein würde, ich hätte ihm den Vogel gezeigt.
Heute – stiegen mir die Tränen in die Augen, als ich Ihn mit Familie, seinem Vater und den Geschwistern am Grab stehen sah.

Das Ereignis & die Kälte hat mich heute ein wenig schwermütig, aber auch demütig gemacht.
Danke, das ich meine Gedanken mit Euch teilen konnte!
Jetzt geh‘ ich unter die Dusche und wasche mir den Schwermut und die Trauer ab.

„Weinet nicht und trocknet eure Tränen, wenn ihr mich liebt.

Ich bin dort, wo es kein Leid und keinen Schmerz mehr gibt.“

Gute Nacht – Eure Claudia

12 von 12 im November

Nachdem ich im Oktober ausgesetzt habe, freue ich mich, das ich es heute wieder geschafft habe!

Für alle, die es (noch) nicht kennen: „12 von 12“ ein Fotoprojekt von Caro bei dem man 12 Foto’s vom 12ten des Monats macht und auf Blog, Instagram usw. zur Schau stellt.

Kommt einfach mit …

Guten Morgen – on the way to work
Keine Milch mehr in der Büroküche, daher Automatenkaffee
(er schmeckt wie er aussieht! Will wer tauschen?)
Gassigehen bei schönsten Sonnenschein
Impressionen vom Landleben …leider sieht man die 2 Arbeiter nicht!
So toll, hier waren 150 Jahre unterwegs um einen Baum zu fällen …
Ein kleiner Gesell‘ kreuzt unseren Weg … Evtl. Raupe Nimmersatt die auf dem Weg nach Nahrung ist?
Einkaufen für Weihnachten im Schuhkarten.
Blöd, das man in unserer Kleinstadt leider nicht alles kaufen kann.
 Hemdchen, Hemd und Hosen müssen leider 15km entfernt
besorgt werden … Auf geht’s
Aber vorher noch schnell ausdrucken. Danke Susanne @Hamburger Liebe  !
(Jetzt hoffe ich auf Zeit! Mütze und Schal werden schon benötigt!)
Diesen stimmungsvollen Sonnenuntergang hatten wir auf unserer Einkaufs-Heimfahrt
Oh nein – immernoch auf der Heimfahrt!  Wenn es schnell gehen soll, kommt bestimmt von irgendwo ein Traktor her … (O-Ton MrX: Mama warum fotografierst Du, das ist doch nur ein halber Stapel Holz?)
Dem Glücksritter-Pirat ist es nicht zu kalt – mir schon!
Auf der Heimfahrt nochmal schnell beim Spielplatz angehalten.

Abendessen in Vorbereitung
 Auf Wunsch von MrX (der gestern Linsensuppe wie von Mona @180GradSalon essen musste) gab es heute Spagetti – ja OK Linguine, aber ist ja fast dasselbe. Oder sind Italiener hier? *Duckundwech

Feierabend mit dem Blick in den morgigen Kalendereintrag
Wer hat Wann Wo zu sein und Was dabei zu haben?

Ein ganz „normaler“ Tag im Alltagstrott. Ich hoffe Euch hat es bei mir gefallen, Danke für’s gucken und für mehr einfach H I E R klicken.

Liebe Grüsse und Gute Nacht Eure Claudia

Draussen / beauty is where you find it #84

Inspiriert von Susanne (Hamburg Liebe) und Nic (luziapimpinella) nehme ich Euch mit nach draußen: Gassigehen. Habt Ihr Jacke, Mütze, Schal? Okay es ist windig und wir sind mindestens 1 Stunde unterwegs …

Aus der Haustüre raus, um die Ecke’rum und am Ende der Strasse stehen wir schon  auf dem Fahrradweg …

Nach den Bäumen biegen wir hier links ab und  – und stehen im Maaatsch. Gut das ICH die Gummistiefel gewählt habe …

 

Nach ca 100m Matsch wird es ein Feldweg …

An der T-Kreuzung gehen wir links. Jetzt sind wir auf unserer Dorfautobahn. Der Weg über die „Europabrücke“ ist eigentlich nur eine gepflasterte Fahrtspur. Aber er wird von Ortskundigen gern als Umgehungsstraße benutzt.

An der Box (Danke liebe Gemeinde) nochmal ’ne Tüte an die Leine gebunden und dann wieder runter von der „Autobahn“. Wir biegen nach links ab …

und freies Feld liegt vor uns …

 

Der Weg ist wieder Teer und der Hund rast ’ne Runde über die Wiesen

 

Auch wenn ich nicht gleich komme, ich bin doch jetzt da.

Nebendran in der Wiese:  Pilze

und ein einsamer Baum grüsst am Wegesrand

Die Natur spielt mit Farben

und die Sonne kann sich nicht entscheiden

Wir könnten, wenn wir wollten, etwas über Feuchtwiesen, Kopfweiden und Biber lernen.

Hier wurden Biber ausgesetzt, daher wird der Weg „Biberweg“ genannt.  Biber gibt es hier keine mehr, aber die Schautafeln zeigen, das er hier optimal leben könnte …

Hier …

 

kann leider nix mehr gelesen oder gelernt werden … außer man hat ’ne Machete dabei.

Wir heute nicht, daher gehen wir weiter.
Vorbei an Hecken voll Beeren und Vögel

 

An der Kläranlage biegen wir ab und sind auf dem Gret’l-Radweg. Hier fuhr vor Jahren die Gret’l-Eisenbahn von Roth nach Greding. Jetzt erinnern noch Zeichen an die Zeit:

Durch diese hohle Gasse

 

geht es weiter parallel zur Strasse

 

Auch hier sind, diesmal am Ackerrand,  Pilze zu finden …

Hey, wo bleibt ihr? Ich bin schon mal voraus gelaufen …

Netter Besuch auf der Runde: Herrchen!

Jetzt muß der Hund an die Leine, sonst rennt er dem Auto nach …

Die Fischweiher liegen malerisch

und idyllisch:

 
Da sich der Hund im Feld gewälzt hat, muss er baden …

Oih, das ist kalt, schnell wieder raus …

Der Blick zurück, das meiste ist geschafft …

Alter Stoddel – neuer Stall.

Hier ziehen bald Kühe ein …

 

Äpfelbäume säumen den Weg

und schon kann man die ersten Häuser von Thalmässing sehen:

Der letzte Kilometer auf dem Fahrradweg geht vorbei am Industriegebiet,
über die Hauptstrasse, den Berg hinunter und schon stehen wir wieder auf unserer „Strasse“
Und da bei der Stippvisite von Herrchen eine Brotzeit ausgemacht wurde,
erwarten mich heute Weißwürste mit Semml’n. Hhm, lecka!
(Und das obwohl schon nach 12.oo Uhr ist …)

 

Ich hoffe Euch hat die Runde Spaß gemacht und der Wind hat die Gedanken durcheinander gepustet. Danke für’s mitgehen, Guten Appettit und bis bald Eure
Claudia
PS: Mehr „Draussen“ könnt ihr hier sehen!